Über Mamathek

Da stand ich nun vor dem riesigen Haufen an Babykram. Meine zweite Tochter war nun soweit im Hochstuhl zu sitzen und die Welt jenseits unserer Fußknöchel zu erkunden. Wo sollte ich mit all den Sachen hin? Ich wünschte, es hätte eine Mamathek gegeben, die all die Sachen einfach abgeholt hätte – was hätte ich an Geld gespart, vom Lagerraum mal abgesehen. Dennoch hätte ich keines der Dinge missen wollen – alles hatte seine Zeit (meist leider kürzer als gedacht), aber sie waren mir alle tapfere Wegbegleiter und Helfer in der aufregensten Umbruchzeit meines Lebens gewesen.

Das Großartige an der Idee des Leihens finde ich, dass man wirklich flexibel ist, auszuprobieren, was für einen selbst und für das Kind am Besten ist. Während die Federwiege bei meinem ersten Sohn unser Herzstück war, hat meine zweiter Tochter kaum Zeit darin verbracht.  Die mochte es lieber eng angekuschelt an den Körper gebunden (was mir bei zwei kleinen Kindern auch sehr entgegen kam).  Also nicht verzagen, wenn der tolle geerbte Stubenwagen doch nicht die ruhigen Schlafmomente bringt, die man erhofft hat. Es gibt sooo viele Alternativen, von denen ich zumindest ein paar anbieten kann, um damit eure Babyzeit  ein wenig zu bereichern.

Ich freue mich über Ideen oder Anregungen von euch, wenn ihr gerne etwas leihen würdet und in der Mamathek noch nicht finden konntet. Sie wächst gemeinsam mit unseren Babys.

Sarah